WEBSITE Praxisbericht

Praxisbericht über den Aufbau dieser Website

Nach einer kurzen Recherche war schnell klar, dass die Entscheidung auf das mit Abstand führende Content-Management-System WordPress fällt.

Diese Website wurde komplett ohne externe Hilfe mit WordPress und kostenlosen Elementen erstellt – von der Installation auf dem web.de Internetserver bis hin zur Installation und Konfiguration des freien WordPress-Theme „Twenty Seventeen„. Hintergrundinformationen zu WordPress gibt es in Wikipedia.

In den WordPress-Lizenzbedingungen ist festgelegt, dass WordPress nicht nicht im Namen einer Website erscheinen darf.

Generelle Rahmenbedingungen …

  • Minimale Investition und laufende Kosten
    • Das ist auch die grundlegende Basis für günstige Dienstleistungspreise
    • Nutzung von kostenlosen Open Source-Komponenten
    • Das preiswerte Webhosting bei web.de soll beibehalten werden
      ( Jährlich 47,76 € incl. MwSt. mit SSL-Zertifikat)

  • Realistische und absolut ehrliche Infomationen
    • Lieber mittelmäßig selbst gemacht, als unrealistisch schön durch Externe
    • Ich möchte eigene Erfahrungen einfach ehrlich weitergeben!

Klarstellen möchte ich, dass Links und Erfahrungen auf dieser Seite ohne irgendwelche Vertriebsinteressen angelegt wurden. Zu keinem genannten Anbieter bestehen diesbezügliche Kontakte und ich bekomme auch kein Geld dafür!

web.de Internetserver

Internet-Plattform ist der kostengünstige web.de Internetserver mit FTP – PHP 7 und MySQL. Bei web.de wurde ein Update der PHP-Version: 5.4.16 auf die aktuellste PHP-Version beauftragt. SSL-Verschlüsselung für https:// ist ein wichtiges Element!

Incl. SSL-Zertifikat betragen die jährlichen Kosten 47,76 € incl. MwSt.

Lokale Testumgebung

Für die lokale Testumgebung wurde XAMPP installiert.

Zusätzlich wird noch InstantWP getestet.

Positive Aspekte

Ohne Anleitungen, Schulungen oder fremde Unterstützung ist es mit relativ geringem Zeitaufwand (etwa 2 Tage) gelungen, WordPress zu installieren und diese Website mit dem kostenlosen WordPress-Theme „Twenty Seventeen“ aufzubauen. Der „Feinschliff“ wird allerdings wohl eine „never ending story“ mit vielen Stunden Zeitaufwand.

Negative Aspekte

Nervig ist, dass oftmals scheinbar kostenfreie Tutorials oder Plugins sich als Vertriebsveranstaltung z.B. für Webhosting oder das Plugin ELEMENTOR, Schulungen, Fachliteratur oder Internetagentur-Leistungen entpuppen, nachdem man schon Zeit darin investiert hatte. Das scheint wohlTeil der Vertriebsstrategien zu sein. Erst anfüttern und dann abkassieren.

Mein Ehrgeiz besteht weiterhin darin, diese Website ohne kostenpflichtige Komponenten oder externe Unterstützung zu betreiben. Bis jetzt sieht es damit noch ganz gut aus 🙂

Die massenhaften Informationen zu Themes und Plugins ist wie ein Tsunami und eine gezielte Selektion auf das was man für die Website kostenlos nutzen möchte ist zeitaufwändig und fällt schwer.

Erfahrungen

Der Wissens-Anpruch für WordPress zeigt sich an den Seitenzahlen der Fachbücher hierzu. Zwei Fachbücher (Einstieg Fortgeschrittene) haben zusammen 1602 Seiten. Ist also alles ganz einfach – wenn man die Zeit findet, das alles zu lesen 😉


Größere Probleme gab es mit dem Drucklayout. Nach dem ersten Eindruck, dass brauchbare Plugins in der PRO-Version sündhaft teuer werden sollte das Druck-Layout für Content-Seiten mit CSS angelegt werden. Die Recherche hierzu war sehr zeitaufwändig – erfolglose Versuche mit den vorgeschlagenen Ansätzen ebenfalls.

Wegen der hohen PRO-Version Lizenzkosten ist es sinnvoller, Druck-Content parallel als PDF-Dateien aufzusetzen und diese auf der jeweiligen Seite zu verlinken. Das erscheint viel rationeller, als eine aufwändige Print-CSS-Datei mit zahlreichen Einträgen für unterschiedlichste Endgeräte und Formate anzulegen.


Die Anpassung des Header-Fotos ist anstrengend, weil man nicht direkt erkennen kann, wie die Darstellung auf den unterschiedlich skalierten Endgeräten und Unterseiten in der schmalen Bannerversion wirkt. Fotoformat-Emfehlung in WordPress ist 2000 x 1200 Pixel – Maximale Dateigröße für Uploads: 2 MB.

Das Headermotiv wurde mit POWERPOINT (in Office 365 enthalten) XNVIEW (gewerbliche Lizenz 29 €+MwSt.) und GIMP (Freeware) gemacht. Photoshop ist Profi-Standard, kam aber aufgrund der Lizenzkosten nicht in Frage.

Versuche, die Header-Grafik zu gestalten und anzupassen waren mit Abstand der größte Zeitaufwand.


Zur weitergehenden Layoutanpassung wurden versuchsweise Plugins installiert und aktiviert. Die hatten das komplette Layout zerschossen. Nach Plugin-Deaktivierung war Gott sei Dank alles wieder da. Von Layout-Plugins werde ich wohl erst mal die Finger lassen. Viele Zusatzfunktionen z.B. auch um die Grafiken responsiv zu machen können ohne riskante Plugin-Installation durch Einträge im Child-CSS oder im zusätzlichen CSS im WordPress-Customizer angelegt werden.

Wenn man ein Content-Management-System wie WordPress nutzt gibt es gegenüber einer klassischen Website-Programmierung z.B. mit HTML+CSS Layout-Restriktionen durch die Theme-Strukturen. Scheinbare Kleinigkeiten – wie z.B. Anpassung der Farbe und Stärke vonTrennlinien oder Änderung der Header-Höhe erfordern hohen Recherche-Zeitaufwand bis zur möglichen Umsetzung.

CSS- UND HTML-KENNTNISSE SIND WICHTIG UND HILFREICH.


Damit Anpassungen am Theme „Twenty Seventeen“ nicht durch WordPess-Updates überschrieben werden, muss man ein Child-Theme anlegen. Das unterstützt das Plugin Child Theme Configurator.


Viele Informationen – beispielsweise Plugin-Tutorials – gibt es nur in Englisch.


Gelöste Probleme

Die von WordPress automatisch gesetzten Seitentitel (Permalinks) sind unflexibel und besonders störend auf der Startseite. Über Design > Customizer>Zusätzliches CSS konnte dieses Problem durch den Eintrag „.entry-title { display: none; }“ behoben werden. Danach wurden die Headlines auf den einzelnen Seiten manuell neu angelegt.

Google XML Sitemaps

Suchmaschinen orientieren sich bei ihren Seiten-Indexierungen an Sitemaps auf den Servern. Zur automatisierten Erstellung und aktualisierung der Sitemap wurde das Freeware-Plugin Google XML Sitemaps installiert und aktiviert.

Google Search Console

Für die Optimierung der Google-Suche gibt es die Google Search Console. Dort kann man seine Website anmelden und sieht auch Diagramme zu den Suchtreffern.

Für das Ranking ist es angeblich vorteilhaft, wenn die Website für mobile Endgeräte optimiert ist. Das letzte Testergebnis für www.office-profi-richter.de war positiv.

Beim Suchmaschinentests mit google entstand der Eindruck, dass hauptsächlich die Texte-Inhalte auf der Startseite greifen. Dort sollte dann auch stehen, was über die Suchbegriff-Eingaben in google gefunden werden soll.

Die letzte Analyse der Website ergab, dass die Ladezeiten der Seite noch nicht optimal sind. U.a. wird empfohlen, die Grafiken durch moderne Dateiformaten wie JPEG 2000 und JPEG XR auszutauschen. Beim Versuch, diese in die Medien-Bibliothek in WordPress hochzuladen Wurden diese jedoch als unsichere Formate abgewiesen.

Ebenso sollen die Server-Antwortzeiten durch CPU-Aufrüstung etc. optimiert werden. Beim günstigsten web.de Standardhosting gibt es dazu wohl keine praktikable Lösung. „Gefühlsmäßig“ sind die Ladezeiten aber eigentlich ganz OK.

Fazit

WordPress ist eine beeindruckendes Content-Management-System mit extrem vielfältigen Facetten und läuft auf dem kostengünstigen web.de Internetserver bisher recht gut. Man findet zu Problemfragen viele brauchbare Antworten über google und die WordPress Community. Wenn man etwas „Jäger und Sammler-Mentalität“ in sich trägt macht es sogar nichtig Spaß 😉

Todo-Liste

  • Tests und Design-Optimierung auf unterschiedlichen Endgeräten und Browsern
    (hoher Zeitaufwand!)
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Seiten-Contenterweiterungen: EXCEL-Beispiele, ACCESS-Demos
  • Drucken-Konzept – additiv mit PDF-und Word-Dateien
  • Error 404-Seite anlegen
  • Backup-Konzept für denkbaren Seiten-Crash

Es gibt noch sehr viel zu entdecken 🙂

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